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Unser nächster 'FJR1300 Sachsen' Stammtisch findet am Donnerstag 31-05-2018, ab 18:30 statt. Wir treffen uns im Bürgergarten Döbeln, 04720 Döbeln Friedrichstraße 20a

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Motorradtouren

2011 Slowenien

Slowenien ist eine Republik in Mitteleuropa, die u.a. an Italien, Österreich und die Adria grenzt. Dies war Grund genug für uns mal wieder Slowenien einen Besuch abzustatten. Auch sind diese Länder ein Garant für eine sehr schöne Anreise, sobald man die Autobahn verlassen hat. Slowenien verfügt über sehr verschiedenartige Landschaftsformen. Im Nordwesten verlaufen die Hochgebirgszüge der Julischen Alpen, Karawanken und Steiner Alpen. Im Nationalpark Triglav liegt mit dem namensgebenden Gipfel des Triglav (2864 m) die höchste Erhebung des Landes, die auch symbolisch auf dem Landeswappen dargestellt wird. Einer der wichtigsten Flüsse Sloweniens entspringen in den Julischen Alpen – die Soča – sie wird einen großen Teil unserer Strecke ein ständiger Begleiter sein.


Unsere diesjähriger Treffpunkt war der "Dreiflüsse Campingplatz" nähe Passau. Aus unerfindlichen Gründen hat ein Teil unserer Gruppe seinen Urlaub zu einer anderen Zeit geplant als besprochen... na vielleicht war das ja Absicht.. Jedenfalls fahren wir dieses Jahr nur in einer ganz kleinen Gruppe, dass hat auch was.. Ich war wiedermal als letzter auf dem Zeltplatz, da ich mit anderen FJR Fahren einen Konvoi für Micha's Silberne Hochzeit gefahren bin.

Der Morgen des 2. Tages empfing uns mit Sonne, dies war auch nötig, denn die Zelte der beiden Thorstens waren nass. Sie waren die ersten auf dem Campingplatz und sind beim Aufbau von einem Sturzregen überrascht wurden. Auch musste Winkel seine BMW wieder abdichten, er hatte bei der Anreise dieses Leck an der Ölablassschraube gefunden. Dieses Problem ist für gelernten Kundendiensttechniker kein Problem und schnell erledigt.

An diesem Tag fahren wir nur noch ein kleines Stück BAB und sehen zu, dass wir das schmale Asphaltband ohne Mittelstrich unter die Reifen bekommen. Ziel ist der "Campingplatz Hobitsch" in Österreich. Die Fahrt Richtung süden macht immer mehr Spaß, denn die Strassen werden immer schmaler.. Das Wetter passt auch, und so wird der Ruf des Anlegerbiers immer lauter..

Der Campingplatz Hobitsch liegt in Gnesau in Kärnten.Der vollausgestatteter Campingplatz mit 25 befestigten Stellplätzen für Wohnmobile bietet zahlreiche Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Er ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Nockberge. Das alles ist für uns aber nicht so wichtig, wir nutzen den Campingplatz als Zwischenstop auf unseren auf den Weg in den Süden.

Tag 3. Heute fahren wir vorbei am Attersee, Wolfgangssee und Wörthersee nach Slowenien. Das Zielland zum Strassenräubern ist erreicht. Gleich hinter der Grenze befindet sich der Nationalpark Triglav. Er liegt in den Julischen Alpen im Nordwesten Sloweniens, an der Grenze zu Italien und Österreich. Der Nationalpark ist benannt nach dem mit 2864 m höchsten Berg Sloweniens, dem Triglav, der fast im Zentrum des Parks liegt. Weiterhin zu erwähnen ist der Wocheiner See (Bohinjsko jezero), dem größten dauerhaften See Sloweniens, dieser ist auch unser heutiges Ziel.

Der Wocheiner See (Bohinjsko jezero) ist mit einer Fläche von 3,18 km² der größte See Sloweniens. Er liegt auf einer Höhe von 525 Metern. Der See ist ca. 4,1 Kilometer lang, ca. 1,2 Kilometer breit und bis zu 45 Meter tief. Der Hauptzufluss ist der in dem nahen Savica-Wasserfall entspringende Fluss Savica. Die Wasserqualität ist sehr gut und somit ideal für uns als Übernachtungsziel. Der Campingplatz Camping Zlatorog liegt direkt am See und hält u.a. ein Restaurant für den vom Kurvenrausch benommenen Biker bereit.

Der Wocheiner See (Bohinjsko jezero) lädt am nächsten Morgen zum Baden ein, wir laufen ein paar Schritte zum Zufluss der Savica. Die Savica lagert Geröll im See ab, das ein immer größer werdendes Delta bildet. Der Fluss ist an dieser Stelle glasklar und bildet am Rand eine sehr natürlich gebliebene Flora und Fauna. Der See ist erstaunlich warm 18°C, wir hatten mit erheblich weniger gerechnet. Alle Mann ins Wasser...

Nach einem ausgiebigen Bad im Wocheiner See und einem für diese Motorradwoche üblichen Frühstück packen wir die Zelte zusammen und fahren weiter. Heute sind wir auf der Suche nach einem Smaragdfluss in Slowenien. Der Soča. Die Soča ist kristallklar und türkisblau, daher auch der Beiname Smaragdfluss. Angler schätzen das reiche Vorkommen der Marmorataforelle. Wir fahren am Fluss auf kleinen Strassen zu unserem Tagesziel. Einer kleinen Gemeinde an der Soča.

Kanalburg (Kanal ob Soči) ist eine Gemeinde in Slowenien. Sie liegt in der Region Primorska am Fluss Soča zwischen Tolmin und Nova Gorica auf einer Höhe von 103 Metern. Durch das milde Mittelmeerklima wachsen hier Zypressen und Feigenbäume. Die malerische Siedlung erstreckt sich vom Ufer der Soča bis hinauf zur Banjšice-Hochebene. Hier bei Kanal wäscht die Soča die letzten, wegen der starken Erosion ziemlich breiten Trogschluchten aus, diese sind 400 Meter lang, die engsten sind mit ca. 20 Meter am Ortsanfang oberhalb der Brücke zu finden, die breitesten mit ca. 60 Meter am Ortsausgang. Die Schluchten sind im Durchschnitt 10 Meter tief.

Der 1Sterne Campingplatz ist sicher nur etwas für Leute die wissen auf was sie sich einlassen. Er liegt zwar direkt an der Soca, aber auch direkt an einer Hauptstraße, einer Eisenbahntrasse und der Pfarrer der Gemeinde Kanal lässt die Glocke der Kirche viertelstündlich erklingen. Der Komfort auf dem Campingplatz an der Soca kommt dem 1 Stern gerade so nahe. Da wir am Abend das Flair der kleinen Gemeinde genießen wollen, lassen wir uns auf das Abenteuer ein. Auf dem Platz hinter der Kirche ein Neptun-Brunnen von 1815, er ist einer der bedeutendste Marktbrunnen in Slowenien. Unser Glück, direkt am Brunnen, eine kleine Straßenkneipe.

Wie zu erwarten war, konnten wir nicht lange schlafen, 6:00 die Glocken und ein Güterzug reisen uns aus dem Schlaf. Also kochen wir schnell ein Kaffee und packen die Sachen. Wir wollen heute an die slowenische Adria. Doch vorher steht noch ein kleiner Kulturausflug auf dem Programm. Wir wollen die Tropfsteinhöhlen in Postojna besichtigen. Die Stadt liegt ca. 50 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Ljubljana auf halbem Weg Richtung Adriaküste. Somit ideal als kleiner Abstecher..

Bekannt ist Postojna vor allem wegen seiner ca. 20 Kilometer langen Grotten Postojnska Jama (Adelsberger Grotte). Die Höhle, die schon lange bekannt war, wurde ab 1820 durch die Entdeckung neuer Teile schnell ein Anziehungspunkt für Touristen. Das Höhlensystem besteht aus drei Hauptebenen – auf der untersten fließt noch heute der Fluss Pivka. Ich war nun bereits das zweite Mal in der Postojnska Jama und kann jedem nur empfehlen sich diese zweitgrößten für Touristen erschlossenen Tropfsteinhöhlen der Welt anzusehen.

Nach dem Besuch der Tropfsteinhöhle hatte der Regen nachgelassen und so konnte die Reise an die Adria trocken weitergehen. Einen kleinen Abstecher zum Historischen Museum musste aber sein. Hier wird u.a. über den 10 Tage Krieg, der die slowenische Unabhängigkeit vom ehemaligen Jugoslawien dokumentiert. Dieses Museum befindet sich unweit von Postojna. Leider wurden wir auf dem Weg zu Adria immer wieder von Regenschauern überrascht. Dennoch versuchen wir die großen Strassen zu meiden.

Wenn man in Slowenien, so wie wir kleine Strassen bevorzugt, kann es immer wieder vorkommen, dass der Asphalt plötzlich und ohne Ankündigung in eine unbefestigte Strasse übergeht. Deshalb müssen wir immer auf der Hut sein und können die Landschaft nicht richtig genießen. Meist führen diese kleinen Strassen durch idyllische Waldlandschaften. Natürlich muss man auch auf diesen Strassen immer mit Gegenverkehr rechnen. Wenn dieser kommt dann immer nach - Morphys Gesetz - in der Kurve.

Im äußersten Südwesten des Landes liegt die nur 46,6 km lange Adria-Küste (Slowenische Riviera), die den tiefsten Punkt des Landes markiert. Dies ist unser diesjähriges Ziel, dass wir heute erreichen. Die slowenische Adria empfängt uns mit drüben regnerischem Wetter. Liebes Universum, das hatten wir uns etwas anders vorgestellt. Da unser geplanter Campingplatz voll war, mussten wir uns ein anderen Zeltplatz suchen. Dank der modernen Technik - GPS Geräte mit OpenStreetMap Karten - ist dies schnell geschehen.

Nachdem die Zelte aufgebaut sind, fährt Thorsten schnell in den nächsten Ort um ein paar Sachen einzukaufen. Heute ist Bergfest und das wird traditionell mit einer Fett-Lady (Insider wissen was gemeint ist) und Lumumba gefeiert. Der Campingplatz liegt an der Steilküste zur Adria, was uns den Zugang zum Wasser erheblich erschwert. Der 46 Kilometer lange Abschnitt der Slowenischen Adria wird auch Slowenische Riviera genannt. Die Slowenische Riviera ist ein Küstenstreifen im Norden der Halbinsel Istrien.

Tag 5. Thorsten unser Frühaufsteher hat 7:00 Uhr bereits einen Weg zum Wasser erkundet. Er führt einen schmalen Pfad die Steilküste herunter, zum einen einsamen Küstenabschnitt. Der Wellengang ist hier, im Vergleich zum vorjährigen Korsika Urlaub, lächerlich. Na, dann alle Mann ab ins Wasser. Die Adria hat ca. 19°C. Zum Glück ist die ATC9K Wasserdicht und so kann ich die Küste auch vom Wasser aus fotografieren.

Nach dem Bad in der slowenischen Adria, packen wir erneut unsere Sachen. Wir haben jeden Tag den Eindruck es packt uns jemand Klamotten heimlich dazu. Die Gepäckordnung ist immer eine Andere und die Gurte haben schwerste Arbeit zu leisten. Unsere heutige Strecke führt uns zurück in den Triglav Nationalpark. Der Nationalpark ist benannt nach dem mit 2864 m höchsten Berg Sloweniens. Die Fauna des Nationalparks ist artenreich. Neben den üblichen Alpenwildtieren wie Steinböcken, Gämse, Rothirsch und Auerhahn durchstreifen gelegentlich Braunbären das Gebiet, auch Luchse leben dort.

Unser heutiges Ziel heißt Bovec. Bovec (deutsch: Flitsch) ist der Name einer kleinen Gemeinde im Nordwesten Sloweniens rund 30 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Sie liegt inmitten der Alpenregion Julische Alpen im Trentatal und hat rund 3101 Einwohner. Bovec verfügt über eine große Anzahl Hotels, Pensionen und ähnlichen Unterbringungsmöglichkeiten für die zahlreichen Touristen, die von den hohen Bergen mit ihren kleinen Seen sowie von den Schluchten und den beiden Flüssen Soča und Koritnica angezogen werden. Wir entscheiden uns für einen Campingplatz.

Wir bauen unsere Zelte zum letzten Mal in Slowenien auf. Der Campingplatz heißt "Camping Polovnik". Der Campingplatz verfügt u.a. über ein gutes Restaurant. Dies nutzen wir für ein gepflegtes Anlegerbier. Dabei genießen wir die Aussicht auf die Berge. Die Gegend um Bovec diente als Kulisse für den Film "Die Chroniken von Narnia". Das Flusstal von Bovec bot dabei eine ähnliche landschaftliche Kulisse wie Neuseeland. In der Geschichte Österreich-Ungarns wird Bovec (Flitsch) im Zusammenhang mit den Isonzoschlachten des Ersten Weltkriegs häufig erwähnt. Die italienischen Angreifer versuchten damals an dieser Front jahrelang erfolglos, in Österreich einzudringen.

Bevor wir Slowenien verlassen, wollen wir uns noch ein besonderes Tourenhighlight ansehen. Die Mangartstraße. Die Mangartstraße ist eine mautpflichtige Straße in den julischen Alpen. Der Verlauf der 12 km langen, größtenteils asphaltierten Straße führt über 17 Kehren und durch 5 Tunnel. Das Ende der Mangartstraße ist als Schleife mit einigen Parkplätzen ausgeführt, von dort hat man einen schönen Blick auf den östlich gelegenen Mangart-Gipfel (2.677 Meter). Leider hatten wir sehr schlechte Sicht.

Die Straße führt auf eine Höhe von 2.055 Meter und ist damit die höchste Straße Sloweniens. Im Oktober 2000 zerstörte ein großer Bergrutsch die ersten Straßenkilometer und eine Brücke. Die Schäden wurden inzwischen behoben. Bei dieser schlechten Sicht hat man zwar die Straße fast für sich allein, allerdings muss man sich extrem auf die Straße konzentrieren..

Instrumentenflug geht dank Garmin GPS auch mit dem Motorrad.. *g* Die Sichtweite beträgt stellenweise nur 5 Meter. Die Temperaturen hier oben sind auch stark gefallen. Hier liegt noch Schnee..

.. noch ein schnelles Beweisfoto für alle unsere Leute die nicht mitgekommen sind.. wir müssen weiter, denn wir haben heute noch ein Tourenhighlight auf dem Plan.. Das Highlight liegt in Italien.

Thorsten hat auf der Karte eine schöne kleine Straße entdeckt. Wie sich herausstellt, ist es eine Sackgasse. Aber die schönste Sackgasse in Europa. 18Km Kurven, schöne Landschaften und guter Asphalt. Das Val Dogna war eine militärische Straße. Hier hat im ersten Weltkrieg eine Schlacht in den Julischen Alpen getobt. Vom Mai 1915 bis zum Wintereinbruch 1915 kämpften italienische gegen österreichische-ungarische Truppen um das Tal und den Gipfel.

Nach diesem Ausflug in die Geschichte fahren wir weiter Richtung Österreich. Zur Überquerung der Grenze wählen wir den Naßfeldpass. Das Naßfeld (italienisch Passo di Pramollo) liegt in den Karnischen Alpen zwischen dem österreichischen Gailtal und dem italienischen Kanaltal. Die Passstraße ist auf österreichischer und italienischer Seite ganzjährig befahrbar. Bis ins 16. Jahrhundert war der Naßfeldpass eine bei Kaufleuten beliebte Alternative zu den Pässen von Saifnitz und Predil.

Leider machte der Naßfeldpass seinem Namen alle Ehre. Ab hier sollte der Regen für Stunden nicht aufhören. Wir beschließen in einer der Restaurants eine Pause zu machen. Da der Regen nicht aufhörte, beschließen wir die Regenkombis anzuziehen und weiter zu fahren. Unser heutiges Ziel ist der Campingplatz Seewiese in Österreich. Das verspricht noch mehr Wasser.. Der Regen hat immer nur kurz nachgelassen, deshalb haben wir die Regenkombis gleich auf den Zelten gelassen..

Wir waren auf dem Zeltplatz nicht die einzigen Motorradfahrer die dem Regen trotzen mussten. Andy und Maria aus England waren auch nicht über das viele Wasser von "oben" begeistert. Vater und Tochter waren mit einer Yamaha Tenere auf dem Weg nach Ungarn. Sie wollten in Budapest ein paar Tage verbringen. Maria hat die gesamte Reise für die Schule dokumentiert. Maria, Andy: remember: monkeyshit! :-) Wir haben ihren deutschen Sprachschatz etwas erweitert.. :-)

Auf unserer weiteren Tour, statten wir dem Großglockner noch einen Besuch ab. Das Wetter hat sich nicht wirklich gebessert, es ist nass, kalt und windig. Alles Gründe die 19 Euro Maut nicht auszugeben. Doch vernünftig war gestern und noch haben wir Urlaub. Die Großglockner Hochalpenstraße verbindet Salzburg und Kärnten. Das Hochtor (Tunnelportal) ist 2.506 Meter ü.N. Sie ist die höchstgelegene befestigte Passstraße in Österreich. Sie ist zwischen Ferleiten und Heiligenblut im Winter unbefahrbar. Schneehöhen von mehr als zehn Meter sind keine Seltenheit. Maut 2011 für Motorräder 19 Euro.

Der letzte Zeltplatz in diesem Urlaub liegt in der Nähe von Hof. Bei diesem Wetter und der Strecke fahren wir ein großen Teil Autobahn. In Deutschland bessert sich das Wetter und wir können bei unserer Ankunft auf dem Zeltplatz, Halali Park, die Sachen trockenen. Hier gibt es auch ein kleines Restaurant. Die Gelegenheit für ein letztes Anlegerbier. Auch hier sind wir nicht die einzigen Biker.. Uns gegenüber kampiert eine kleine Gruppe aus Sachsen-Anhalt.

Zu später Stunde nimmt Thorsten auf einer Harley-Davidson Electra Glide platz. Na, ob das die neue Saisonmaschine für 2012 wird? In die Tourerliga ist er ja mit seiner Honda Deauville dieses Jahr bereits eingestiegen..

.. die letzten Kilometer spulen wir auf der BAB ab. Bis zum Dreieck Vogtland fahren wir gemeinsam. Ab hier trennen sich unsere Wege. Es war ein wieder ein sehr schöner Urlaub mit geilen Kurven, vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen. An alle die dieses Jahr zu Hause geblieben sind, zur falschen Zeit Urlaub gebucht haben, eher nach Hause gefahren sind: IHR HABT WAS VERPASST!!!!

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