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  • C: ein weinhaltiges Getränk

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Motorradtouren

2013 Stettiner Haff

Das Stettiner Haff ist ein inneres Küstengewässer im Mündungsbereich der Oder und das zweitgrößte Haff der Ostsee. Da ein treuer Gefährte seinen Wehrdienst in dieser Gegend abgerissen hat, war das für uns ein guter Grund, hier mal nach Veränderungen zu sehen. Der deutsche Wetterdienst hat für die letzte Maiwoche 2013 ergiebigen Regen im Osten von Deutschland vorausgesagt. Dazu kamen noch regionale Unwetterwarnungen. Dies sind doch ideale Voraussetzungen, um eine Woche Zelten zu fahren und das vorhandene Equipment auf Wasserfestigkeit zu testen.


Dieses Jahr bleiben wir in Deutschland und fahren an der Neiße und Oder Richtung Norden. Ziel ist das Stettiner Haff. Damit wir so viel wie möglich an der Neiße fahren können, heißt es erst mal für die Meisten, Richtung Süden. Treffpunkt www.reinert-ranch.de/' title='Reinert Ranch'>Reinert Ranch in der Lausitz. Von hier kann man z.B. Quadtouren in die Lausitz starten.

Ca. 1760 wurde östlich der Klosterkirche ein Garten im barocken Stil errichtet. Die barocken Wege- und Wasseranlagen, die steil abfallenden Terrassen, die Orangerie sowie Teile des historischen Pflanzenbestandes konnten erhalten werden. Der Klostergarten gilt deshalb heute als einziger Barockgarten im Land Brandenburg. Quelle und weitere Infos: http://www.stift-neuzelle.de">www.stift-neuzelle.de'>http://www.stift-neuzelle.de

Die Geschichte der Klosterbrauerei ist sehr eng mit der des Klosters Neuzelle verbunden. Die Mönche brauten bereits 1416 Bier. Der Presi inspiziert den Shop und findet eine Menge Flaschen mit alkoholfreiem Gerstensaft. Wir rücken ein und verkosten einige Sorten. Wer gern himmlisches Bier trinkt, kann dies im Onlineshop bestellen. www.klosterbrauerei.com' title='Klosterbrauerei'>Klosterbrauerei

Das Kloster Neuzelle (Nova Cella) war eine in der Niederlausitz gelegene Abtei des Ordens der Zisterzienser. Sie wurde im 13. Jahrhundert vom Haus Wettin gegründet, bestand bis 1817 und wurde von der Regierung Preußens verstaatlicht. Der Besitz des Klosters ging an das staatlich verwaltete Stift Neuzelle. Im Jahre 1996 erfolgte eine Wiederbegründung als öffentlich-rechtliche Stiftung des Landes Brandenburg. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Neuzelle

Der erste gemeinsame Tourentag endet auf einem Zeltplatz am Scharmützelsee. Er ist nach dem Schwielochsee der zweitgrößte natürliche See Brandenburgs. Der Name des Sees geht auf die slawische Siedlungszeit zurück. Das Wetter ist gut, demzufolge auch die Stimmung. Das alkoholfreie Bierchen vom Mittag wird mit echtem Bier verdünnt. Ein Besuch am See läutet die Nacht und den kommenden Regen ein..

Der 2 Tag beginnt mit Regen. Schon beim Frühstück nass.. Naja, wir haben es gewusst.. Schnell wird ein provisorisches Dach über den reichlich gedeckten Frühstückstisch gebaut. Danach bauen wir die Zelte ab und fahren Richtung Norden.

Geplant war eine Fährfahrt über die Oder auf die polnische Seite. Fähre ist kilometerweit und gut ausgeschildert, Fähre ist da.. ABER fährt nicht. Ein wartender Autofahrer sagte uns, dass es ein polnischer Betreiber ist und die fahren wie sie wollen. Nach 30 Minuten Wartezeit entschließen wir uns ein anderen Weg zu nehmen. Unser heutiges Ziel ist der Werbellinsee.

Nachdem wir den ganzen Tag von dunklen Wolken verfolgt wurden, haben diese uns auf dem Zeltplatz erwischt. Kaum angekommen, haben die dunklen dicken Dinger die Schleusen aufgemacht. Starker Regen, Hagel (die weißen Punkte auf dem Foto), Blitz und Donner alles was es gibt kam runter! Nur gut das irgendwer nach einer festen Behausung gefragt hat und wir uns für ein Mobilhome entschieden haben.

Das schlechte Wetter macht auch Hunger, wir stellen den Kocher auf die nasse Terrasse und rühren ein paar dicke Nährkrumen in ein Topf. Da das Meisterwerk wieder mal kein Schönheitspreis gewinnt, opfert sich der Presi und spielt den Vorkoster. So wie er grinst, haben wir jetzt das Problem, den Topf seinen Klauen zu entreißen. So geht der Abend am Werbellinsee feuchtfröhlich zu Ende.

In den frühen Morgenstunden hörten wir alle merkwürdige "Stimmen". Wir hatten schon Sorge, das Abendessen hat Halluzinogene Nährkrumen enthalten. Doch ein Blick aus dem Fenster verriet uns den Grund für den Lärm. Ein entlaufener Ziegenbock mischte die wenigen Bewohner des Campingplatzes, am Werbellinsee, auf. Wir haben noch etwas Weißbrot übrig und versuchen ihn zu fangen. Aber nichts zu machen, der Bock bleibt in Freiheit. Wir machen uns fertig und fahren weiter.

Auf unserem Weg zum Stettiner Haff statten wir der Wasserburg Gerswalde einen kurzen Besuch ab. Diese hatten wir bereits letztes Jahr, auf dem Heimweg aus Masuren gesehen, aber keine Zeit für eine Besichtigung gehabt. Die Ruine der Wasserburg befindet sich in der Gemeinde Gerswalde im Landkreis Uckermark. Die urkundlich erstmals 1256 erwähnte Burg dürfte zwischen 1239 und 1250 von den Markgrafen von Brandenburg erbaut worden sein. Sie sollte die askanischen Gebiete der Uckermark gegen Pommern und Mecklenburg schützen. Zwischen 1271 und 1311 haben sich nachweislich mehrere Markgrafen von Brandenburg auf der Burg aufgehalten. [Quelle Wikipedia Wasserburg Gerswalde]

Hier vier Grabplatten der Familie Arnim. 1463 erhalten die Herren von Arnim die Burg mit der Herrschaft als Lehen. Sie wird einer der Stammsitze der Herren von Arnim. Im 30-jährigen Krieg wird die Burg 1637 weitestgehend zerstört. Arnim ist der Name eines märkischen Uradelsgeschlechts, das mit Alardus de Arnim im Jahr 1204 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Familie von Arnim ist nach den von Bülow eine der zahlenstärksten deutschen Adelsfamilien. [Quelle Wikipedia Adelsgeschlecht Arnim]

Am 4 Tag hatten wir Glück, kaum stehen wir an der Rezeption des Zeltplatzes am Breiter Luzin, werden wieder die Schleußen geöffnet und die Maschinen werden nass. Wir nutzen die Zwangspause und nehmen ein Anlegerbier. Der Breiter Luzin ist ein See der Feldberger Seenlandschaft. Der Breite Luzin ist der zweittiefste See in Mecklenburg-Vorpommern. Nach dem Regenschauer bauen wir die Zelte auf und Presi und Winkel testen die Wasserqualität mittels Ganzkörpereinsatz..

Nach dem kleinen Badeausflug sucht der Presi mal wieder ein schmales und feuchtes Fotomotiv für seine CCM 644. Ein alter Holzsteg im Schilf des "Breiter Luzin" scheint seine Erwartungen zu erfüllen. Natürlich wollte er anschließend die FJR auf den Holzsteg schieben.. Das habe ich mit Hinweis auf den Gewichtsunterschied abgelehnt.

Damit Thorsten nicht wieder den Topf mit den Nährkrumen allein aus futtert, bekommt er heute den passenden Löffel. Im See gibt es die Große Flussmuschel (Unio tumidus), die in Deutschland mittlerweile extrem selten ist. Auch Fische gibt es reichlich im See, so z.B. Aal, Quappe, Hecht, Flussbarsch, Plötze, Kaulbarsch, Blei, Schleie u.v.a.m.

In der Nacht hat es wieder geregnet. Am Morgen nehmen wir den Zeltplatzservice in Anspruch und frühstücken mit frischen Brötchen. Danach packen wir die Sachen auf die Maschinen und fahren weiter. Die großen Gepäckrollen brauchen hin und wieder 2 Männer zum verzurren. Heute werden wir das Tourenziel erreichen. Das Stettiner Haff.

Am Straßenrand finden wir einen kleinen See mit abgestorbenen Bäumen. Hier machen wir eine kleine Pause.

Bis 1990 lag in Altwarp-Dorf ein Stützpunkt der Grenzbrigade/Küste mit zwei-drei Schiffen und ca. 30 Mann. Heute ist der Altwarper Hafen der nordöstlichste Hafen der Bundesrepublik, er ist Grenzhafen zum Nachbarland Polen. Linksseitig wird der Hafen durch die Fischereigenossenschaft genutzt, die dort auch eine Fischverkaufsstelle betreibt. Hier kann man fangfrischen Fisch kaufen oder servieren lassen. [Quelle Altwarp">www.altwarp.info/index.php/hafen'>Altwarp Hafen & Grenzbootgruppe KPP Altwarp]

Tourenziel Stettiner Haff. Durch das Haff verläuft seit 1945 die Staatsgrenze zwischen Polen und Deutschland. Der östlich der Staatsgrenze gelegene polnische Teil wird als Großes Haff, der westliche deutsche Teil als Kleines Haff bezeichnet. Von der Landseite aus fließen Peene, Zarow, Uecker und die Oder bei Stettin in das Haff. Das Haff entstand aus einem Gletscherstausee, der durch die Stauchendmoränen der Weichseleiszeit auf Usedom und Wolin hervorgerufen wurde. [Quelle Wikipedia Stettiner Haff]

Die letzten Kilometer sind wir über kleine Strassen mit grobem Kopfsteinpflaster gefahren. Dieses Gerüttel hat die Schraube des Ständers der CCM gelockert. Der Presi muss die Maschine am Baum parken.

Unser Quartier für diese Nacht. Die "Alte Schule" in Rieth. Das Gästehaus liegt im idyllischen Dorfkern von Rieth. Es gibt individuelle Gästezimmer, ein Seminarraum für Veranstaltungen, Zeltplatz und Heubodenschlafplätze. Wir haben die Zelte mit und entscheiden uns für diese Übernachtungsvariante. Im nahegelegenem Zweithaus wird auf Wunsch das Frühstück serviert. Wir wussten nicht, das es ein rein vegetarisches Frühstück wurde.. Naja geschmeckt hat es, satt wurden wir dann später beim zweiten Frühstück.. :-) [Infos Gästehaus">www.stettiner-haff-urlaub.de'>Gästehaus Alte Schule Rieth]

Tag der "FETT_LADY" die Insider wissen was das bedeutet, Fotos von diesem Abend spare ich mir an dieser Stelle.. :-) Nach einem kurzen Fussmarsch an die Ostsee hatten wir einen ruhigen und lustigen Abend im Gästehaus "Alte Schule". Doch vorher noch schnell ein Gruppenfoto für die Memoiren. Hier alle diesjährigen Teilnehmer an der Wassertour. (v.l.n.r. : Biky, Presi, Sören, Torsten, Winkel)

Nach unserem ersten vegetarischen Frühstück, fahren wir mit "Nebengeräuschen" in Richtung Süden. Hier ein kleiner Abstecher nach Polen.. Wir nehmen kurz hinter der polnischen Grenze, ein zweites Frühstück, Schaschlik vom Grill! Jetzt gaben die knurrenden Mägen endlich Ruhe und wir können ohne lästige "Nebengeräusche" weiter fahren.

Der Himmel, wie immer recht dunkel. Unser vorletzter Zeltplatz sieht recht geschlossen aus. Oder hat sich hier nur alles vor dem großen Regenschauer zurück gezogen? Am ersten "Checkpoint" nur eine Sprechanlage und an einem Mast eine Kamera. Wir "bimmeln", nach einer gefühlten Ewigkeit, meldet sich der Chef und öffnet die Schranke. Wir fahren ca. 200 Meter weiter auf den Campinglatz.

Nach dem Aufstellen der Zelte unternehmen Presi und Winkel eine Erkundungsfahrt. Die Beiden sind auf der Suche nach einer schönen Offroadstrecke am Wasser. Als kleiner Nebenauftrag stand die Getränkeversorgung für den Abend auf dem Plan. Ob Winkel Getränke in den Seitenkoffern hat? Es kündigt sich wieder Regen an!

Während des Abendessen beginnt wieder kräftiger Regen, wir versuchen schnell ein provisorisches Dach zwischen drei Maschinen zu spannen. Alles ohne Erfolg, zum Regen kommt starker Wind und wir flüchten in die Zeltplatzküche.. Hier lassen wir den Abend ausklingen..

Der nächste Morgen ist trocken und wir planen die weitere Strecke. Wir wollen Richtung Berlin. Da am Weg auch der Bunker Harnekop liegt, wollen wir auch eine Besichtigung unternehmen. Als wir ankommen, beginnt auch gleich eine Führung, deshalb kommen wir gar nicht zum Fotografieren. Es handelt sich um ein dreigeschossiges, unterirdisches Schutzbauwerk der Schutzklasse A. Es gehörte zu den größten Bunkern auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.

Winkel entdeckt am Straßenrand ein Schild mit dem Hinweis zu einer Sommerrodelbahn. Klar die nehmen wir mit. Dann wurde die Sitzform kurz gewechselt.. Das Schöne hier, es wird geblitzt. Es werden Fotos von den Schnellsten der Strecke gemacht und am Start & Ziel veröffentlicht. Wir waren ganz gut, aber nicht die Tagessieger..

Wir kommen an unserem letzten Zeltplatz an, am Motzener See. Der Motzener See liegt südlich von Berlin im Dahme-Seengebiet. Am Motzener See findet die Triathlonveranstaltung Kallinchen Triathlon statt, wir kommen genau in diese Veranstaltung und es beginnt zu regnen. Zum Glück gibt es hier eine Campingplatzkantine. Diese wird für den Rest des Abends von uns okkupiert..

Abschiedsfoto am Motzener See.. Nächstes Jahr bitte wieder in dieser Runde und mit Motorrad, alles andere ist doch QUATSCH MÄNNER!! Es gibt noch so viel unbefahrenes Gelände!
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